Thunderpussy
Live 2018

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Mo 03.09.2018 | 20:00 Uhr | Hamburg | HeadCrash
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Seattle gab dem Rock´n´Roll Legenden wie Jimi Hendrix, Heart, Nirvana und Pearl Jam. Seither fließt ein steter Strom hochrangiger Kapellen aus der Stadt im Nordwesten der USA in die restliche Rockwelt. Das All Girl Quartett Thunderpussy setzt diese gute Tradition fort, ihr gleichnamiges Debütalbum führt mit seinen laut- und schlagstarken Songs den Rock´n´Roll ins 21. Jahrhundert. Im September 2018 kommen die vier taffen Mädels nach Deutschland: unter anderem werden sie am 03.09.2018 in Hamburg im HeadCrash rocken, dass die Fetzen fliegen.

 

 

Aus dem US-amerikanischen Nordwesten stammen zahlreiche Frauen, die in der ersten Liga rocken. Die Schwester Ann und Nancy Wilson von Heart etwa, L7, Bikini Kill und Hole kommen aus dieser Ecke. Und jetzt also Thunderpussy. Mit Molly Sides am Mikro, Whitney Petty (Gitarre), Leah Julius (Bass) und Ruby Dunphy (Drums) ist der Rock´n´Roll wieder ein gutes Stück weiblicher geworden. „Die Leute sprechen von Magie“, beschreibt Gitarristin Whitney die Reaktion des Publikums auf Thunderpussy. „Es ist eine Art Voodoo, die zwischen Molly und mir entsteht, eine Art kosmischer Verbindung. Sie hat diese Power. Irgendwie bin ich von ihr verzaubert, wenn ich spiele. Wir alle sind von ihr verzaubert.“ Frontfrau Molly Sides gibt das Kompliment prompt zurück, „in Wahrheit fühle ich das gleiche in Bezug auf Whitney, Leah und Ruby – wir sind zusammen auf dieser Reise.“

 

Auch auf Mike McCready, seines Zeichens Gitarrist von Pearl Jam, wirkte der Zauber. Er produzierte den Song „Velvet Noose“, der auf dem jüngst erschienen Debütalbum „Thunderpussy“ (Republic Records) enthalten ist. Den Rest der Produktion übernahm die renommierte Tonmagierin Sylvia Massey. Die Single „Speed Queen“ gibt schon mal mächtig Gas. „Die Geschwindigkeitskönigin ist eine mystische und magische Frau, die auf ihrem Motorrad durch das ganze Land röhrt“, erklärt Whitney. „Keiner weiß woher sie kommt und wohin sie geht, aber sie verändert jeden, den sie trifft. Ich dachte an Molly als ich den Song schrieb.“ Die Nummer „Badlands“ könnte musikalisch eine Kreuzung aus Led Zeppelin und Aerosmith sein, „eine Liebesgeschichte von zwei Outlaws auf der Flucht“, erläutert Molly. Gitarristin Whitney meint abschließend: „Mein ganzes Leben habe ich Rock´n´Roll geliebt. Entweder hast du ihn oder du hast ihn nicht. Wenn du ihn findest, pflege ihn wie ein wildes Tier, zähme seine wilde Energie, aber nicht zu sehr. Darum geht es.“

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