Long Distance Calling
SEATS & SOUNDS

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Di 30.03.2021 | 19:30 Uhr | Hamburg | Kleine Elbphilharmonie
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Seit fast eineinhalb Jahrzehnten zeigen Long Distance Calling aus Münster, wie tiefgründig, vielseitig, überraschend, individuell und trotzdem breitentauglich Rockmusik auch – oder gerade – ohne viele Worte, geschweige denn einen Sänger sein kann.
Das neue Album „How Do We Want To Live?” sorgte in der Presse für eine unglaubliche Welle der Euphorie. So wurde die Veröffentlichung u.a. im Metal Hammer, Rock Hard, Guitar, Metal.de und Gitarre & Bass zum Album des Monats gekürt! Am 30.03.2021 sind Long Distance Calling im Kleinen Saal der Elbphilharmonie zu Gast.

Man kann guten Gewissens und ohne jede Übertreibung konstatieren, dass Long Distance Calling mit „How Do We Want to Live?“ thematisch und gedanklich das Album zur gegenwärtigen Situation gemacht haben – „dabei waren sämtliche Songs schon komplett geschrieben und fertig, lange bevor man die aktuellen Entwicklungen überhaupt voraussehen konnte“, bemerkt Drummer Janosch. „Als eine Band, bei der Atmosphäre schon immer zu den existenziellen Bausteinen gehörte, konnten und wollten wir dieses Spiel mit den Atmosphären diesmal komplett ausreizen und auf die Spitze treiben“.

Was sich zuletzt im vergangenen Jahr Bahn brach mit ihrer semiakustischen „Seats & Sounds“- Tour, für die Nachwelt konserviert als bestechend brillantes Ton- und Video-Dokument mit dem Titel „Stummfilm“. Mit „Stummfim“ sowie der Tour brachte das Quartett aus eigener Sicht ein Kapitel, vielleicht sogar eine künstlerische Ära zu einem Ende – um Platz zu schaffen für etwas ganz Neues.

Was also ist dieses Album? Mit „How Do We Want To Live?“ ist Long Distance Calling ein konturscharfes, künstlerisch extrem dichtes
Manifest gelungen zum Ist-Zustand eines digitalen Fortschritts, in der grundlegende Werte wie Ethik, individuelle Freiheit und generell Humanismus immer diffuser und abstrakter werden. „Wir würden uns sehr freuen, wenn das neue Album beim Hörer nicht nur ein spannendes Hörerlebnis auslöst, sondern hoffentlich auch den einen oder anderen Gedanken, der in viele Gespräche und Diskussionen getragen wird – und zwar komplett offline, im Real Life, Face to Face. Damit wir uns wieder ein bisschen stärker bewusst machen, wie das Leben in einem sozialen Gefüge eigentlich funktionieren und gestaltet werden sollte.“

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