Choir Boy
Live 2020

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Vier Jahre lang hat die Musikwelt nichts mehr von Choir Boy aus Salt Lake City gehört. Doch jetzt ist die Band endlich wieder zurück und hat sogar ein ganzes neues Album im Gepäck. Am 08. Mai 2020 wird ihre zweite Platte „Gathering Swans“ erscheinen, die den unverwechselbaren Sound der Musiker weiterausbaut. Hier trifft pure Nostalgie auf verträumten Indie-Pop, der nicht mehr aus dem Kopf geht. Am 28.05.2020 werden Choir Boy das neue Album im Turmzimmer des Uebel & Gefährlichs in Hamburg live vorstellen.

Mit „Gathering Swans“ veröffentlichen Choir Boy eine LP, die voller Herzschmerz und zärtlichen, aber auch düsteren Melodien steckt. Die erste Single aus der kommenden Platte mit dem Titel „Complainer“ gibt einen guten Vorgeschmack darauf, was kommen wird. „Oh my life, what a pitiful thing to hear…But it’s not that bad…I’m just a complainer“, singt Frontmann Adam Klopp im neuen Song. Er scheint in Selbstmitleid versunken zu sein, doch im dazugehörigen Video kämpft er in Eisenketten um seine Freiheit. Eine Metapher dafür, dass man sein Leben selbst in die Hand nehmen kann und sich von den schlechten Dingen befreien kann. Natürlich darf in dem Clip auch die Nostalgie nicht fehlen: so ist das Video in VHS-Ästhetik gehalten und könnte auch in den 80er Jahren gedreht worden sein.

Ursprünglich begann Choir Boy nur als Soloprojekt des Sängers Adam Klopp, für das er sich immer mal wieder verschiedene Musiker an Bord holte. Doch seit einiger Zeit ist das Line-Up der Band mit dem Bassisten Chaz Costello, dem Gitarristen Michael Paulsen und dem Saxophonisten und Keyboarder Jeff Kleinman komplett. Ihr Debütalbum „Passive With Desire“ veröffentlichten die vier Jungs 2016. Mehrere Touren folgten, unter anderem als Support von gefeierten Indie-Acts wie Snail Mail oder Cold Cave. Nachdem Choir Boy ihre erste Platte zu genüge auf die Bühne gebracht haben, begannen sie, an neuem Material zu arbeiten. Dafür ließen sie sich ausreichend Zeit, um sicher zu stellen, dass das neue Album ein würdiger Nachfolger für „Passive With Desire“ wird. Und das ist es auch! Der charakteristische chorale Pop-Sound der vier Jungs vermischt sich mit eingängigen Melodien, die oftmals schrill und kreativ, aber trotzdem poppig sind. Auch wenn auf „Gathering Swans“ ein melancholischer und teilweise schmerzlichen Unterton mitschwingt, überträgt sich am Ende des Albums ein Funken Hoffnung auf den Hörer. Denn irgendwie schafft man es doch immer, sich aus seinen Ketten zu befreien, oder?

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